Foodblog

von Sandra Gareis

Herbstzeit = Kürbiszeit

20. November 2020

Der Kürbis ist im Herbst und Winter in aller Munde. Gerade in der grauen Jahreszeit erhellt der orange leuchtende Kraftprotz das Herz und den Magen von innen. Gerade als Kürbissuppe wird er gut und gerne von jedem gegessen... darum hab ich nach leckeren Kochideen gesucht und habe ihn als Salat und Pasta und jetzt als Tarte verarbeitet.

Dem Kürbis werden eine Linderung von Erkältungsbeschwerden nachgesagt und das Betacarotin (was für die tolle Farbe zuständig ist) schützt vor vielen Krankheiten, die mit dem Alterungsprozess einhergehen (Herzerkankungen, Sehkraft und auch Schutzeffekt bei diverser Krebsarten kann durch eine Ernährung reich an Antioxidantien begünstigt und bestärkt werden.)

Im Kürbis finden wir jede Menge Ballaststoffe (diese regeln die Verdauung und können die Blutfett verbessern und die Cholesterinwerte korrigieren) und Eisen und auch Kalium.

Bitte auch die Kerne verwenden (trocknen, gerne auch anrösten) – sie sind ein bewährtes Hausmittel bei Prostatabeschwerden und Blasenleiden. Ich konnte mich schon selbst davon überzeugen, dass bei einer Blasenentzündung die Kerne helfende Wirkung bringen. Kürbiskerne auf der Suppe sind ein wahres Highlight und peppen jeden Salat auf. Kerne können auch als gesunder Zwischensnack geknabbert werden oder liefern beim Brotbacken eine besondere Note.
Die Kürbiskerne können dazu Glückshormone erzeugen: na dann, iss dich glücklich!

Mein neues Lieblingsrezept mit Kürbis
von den lieben Kollegen bereits getestet und für sehr gut empfunden :)

Kürbis-Quiche mit Fetakäse
Zutaten für ca. 8-10 Stücke

180g Dinkelmehl
5 Bio-Eier (Gr. M)
120g kalte und 50g sehr weiche, warme Butter
Prise Salz & Zucker
500g Kürbisfruchtfleisch (z.B. Hokkaido)
3 EL Speisestärke
100g Créme fraiche
50g Bio-Schlagsahne
1 Messerspitze gemahlener Kümmel
Pfeffer, etwas Meer-Salz
100g griechischer Fetakäse
ca. 2 EL frischer, gehackter Rosmarin (nach Geschmack)

1
Für den Teig das Mehl auf die Arbeitsfläche aufhäufen und in der Mitte eine Mulde eindrücken und 1 Ei hineingeben. Die kalte Butter in kleine Stücke schneiden und auf das Mehl legen. Zucker und 1 Messerspitze Salz zugeben. Mit den Händen rasch vermengen und zu einem glatten Teig kneten. Arbeitsfläche mehlen und den Teig ca. 24 cm ausrollen, direkt in eine vorgefettete Tarteform (ca. 20 cm Durchmesser) legen, Rand formen und gut fest drücken. Mit Frischhaltefolie ca. 1 Stunde dann kalt stellen.

2
Kürbis schälen, Kerne und Fasern entfernen und das Fruchtfleisch würfeln. Gerne im Topf mit Sieb über kochendes Wasser ca. 15 Minuten hängen oder mit wenig Wasser im Kopf garen. Etwas abkühlen lassen, dann pürieren und wieder kühlen lassen.

3
Die Füllung: die restlichen 4 Eier mit der weichen Butter kurz verrühren. Abgekühltes Kürbispüree, die Stärke und Schlagsahne, sowie das Créme fraiche mit den Gewürzen (Kümmel, Salz und Pfeffer) zusammenrühren.

4
Kürbismasse in die Teig-Tarteform einfüllen und glatt streichen. Den Weichkäse zerbröseln und mit dem gehacktem Rosmarin auf der Kürbismasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen (Umluft: ca. 180°C oder E-Herd: 200°C) ca. 30-35 Minuten backen. Noch 5 Minuten im warmen Ofen nachruhen lassen.

Falls die Tarte zu sehr bräunen sollte, rechtzeitig mit Alufolie schützen.
Kann warm, sowie kalt gegessen werden.

Sandra Gareis Foodblog: Herbstzeit = Kürbiszeit
Sandra Gareis Foodblog: Herbstzeit = Kürbiszeit

Foto: Sandra Gareis